Für Käthe Kollwitz und ihre Schwester Lisbeth (1870–1963, später verheiratet mit Georg Stern, 1867–1934) war das Theater seit Kindertagen eine feste Größe. Führten sie doch in Königsberg leidenschaftlich gern mit Papiertheater-Puppen klassische Dramen und selbsterdachte Stücke auf. Auch deren Kinder – die beiden Kollwitz-Söhne (Hans, 1892–1970, und Peter, 1896–1914) sowie die vier Stern-Töchter (Regula, 1894–1980, Johanna, 1896–1988, Katharina, 1897–1984, und Maria, 1907–1993) – liebten es, miteinander und teils mit der älteren Generation im privaten Rahmen Theater zu spielen.

Man saß aber auch mit Vergnügen im Publikum und sah sich u. a. Inszenierungen an, die heute historische Bedeutung haben. Konrad Schmidt (1863–1932), der Bruder der Künstlerin, hatte als Theaterkritiker oft Premierenkarten und nahm dann häufig Familienmitglieder seiner beiden Schwestern mit. Hier werden einige Seheindrücke rekonstruiert, die Käthe Kollwitz bei der Vielzahl nachgewiesener Theaterbesuche sammelte.

kurz vorgestellt:

kurz erzählt:

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