Museumssonntag

Die Berliner Museen sind für alle da. Ab dem 4. Juli 2021 ist der Eintritt an jedem ersten Sonntag im Monat frei. Mit dem Museumssonntag möchten die Berliner Museen noch mehr Menschen für das vielfältige kulturelle Angebot der Stadt begeistern. Alle sind herzlich eingeladen, mit ihren Freunden, Freundinnen und Familien auf Entdeckungstour zu gehen.

35 Jahre Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

Vor 35 Jahren, am 31. Mai 1986 wurde das Berliner Käthe-Kollwitz-Museum in der Fasanenstraße eröffnet. „Endlich ein Museum für Käthe Kollwitz“ titelte damals die West-Berliner Presse. Bereits zum 100. Geburtstag der Künstlerin 1967 hatte der Tagesspiegel einen derartigen Erinnerungsort angemahnt. Fast 20 Jahre später wurde der „Dornröschenschlaf“ der Fasanenstraße beendet, der Leerstand und Verfall eines…

76. Todestag von Käthe Kollwitz

Am 22. April 1945 verstarb Käthe Kollwitz im Alter von 77 Jahren in Moritzburg bei Dresden.
In den letzten Monaten vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wuchs in ihr zunehmend die Sehnsucht nach dem Tode. Die Künstlerin, deren Sehkraft allmählich nachließ, schrieb im November 1944 an ihre Schwester Lisbeth, die sie noch zwei Monate vorher besucht hatte: „(…) Wenn es auch nicht mehr zum Arbeiten kommt – aber das Augenlicht auch noch zu verlieren, wäre mir doch sehr schwer gewesen.“

Käthe Kollwitz – Mit Händen sprechen

Aus der Sammlung des Käthe-Kollwitz-Museums Berlin

Sonderausstellung vom 7. November 2020 bis zum 7. März 2021, verlängert bis 6. Juni 2021.

Die Corona-Pandemie zwingt das Berliner Kollwitz-Museum zur Absage zahlreicher Sonderausstellungen, die für dieses Jahr geplant waren. Dieser Verzicht auf die Präsentation von Künstlern, wie Max Klinger und Ida Gerhardi lenkt den Blick auf die eigene Sammlung und lässt Themen aufscheinen, die schon länger auf eine nähere Betrachtung warten. Ein solches in unsere Zeit reduzierter Sozialkontakte passendes Thema stellt das Motiv der Hände im Werk unserer Hauskünstlerin dar.