Bereits am Ende ihres Studiums in München 1889 hatte die junge Käthe Schmidt mit einer künstlerischen Bearbeitung des Romans „Germinal“ von Émile Zola (1840–1902) begonnen. Parallel setzte sie sich offenbar aber auch mit der Figur des Gretchens aus Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832) „Faust I“ auseinander.

Beide Themen beschäftigten sie auch in Berlin nach der Heirat mit Karl Kollwitz (1863–1940) im Jahr 1891 weiter. Mit den Uraufführungen von Gerhart Hauptmanns (1862–1946) Drama „Die Weber“ am 26.2.1893 und Max Halbes (1865–1944) „Jugend“ am 23.4.1893 kamen weitere Motive hinzu. Besonders die erfolgreiche Inszenierung der „Weber“ beeindruckte sie so nachhaltig, dass sie bis 1897 einen eigenen Zyklus zu diesem Stoff gestaltete. Die Präsentation des Zyklus auf der Großen Berliner Kunstausstellung 1898 brachte den künstlerischen Durchbruch der jungen Künstlerin. Der Weigerung Kaiser Wilhelms II., die Serie auszuzeichnen, stand die weitreichende Anerkennung der Fachwelt und des Publikums gegenüber.

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