Nach einer längeren Phase der Schließung und intensiven Bauarbeiten ist das Käthe-Kollwitz-Museum seit dem 5. Juli wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Es war ein ereignisreiches Eröffnungswochenende, dass ganz im Zeichen der Kunst, des Austauschs und der Verbindung zum Charlottenburger Kiez stand.

Ein besonderes Highlight war der Start der Sonderausstellung mit Jan Kollwitz, der seine beeindruckenden Keramikarbeiten aus seiner Werkstatt in Cismar nach Berlin geholt hatte. Ihm gebührte als Urenkel von Käthe Kollwitz die Ehre, die neuen Ausstellungsräume im Theaterbau einzuweihen. Gemeinsam mit unserem Trägerverein, dem Freundeskreis, Sponsoren, unseren Bauplanern, zahlreichen Vertretern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sowie der Kulturstiftung der Länder haben wir am Freitag, den 4. Juli bei bestem Wetter, guter Stimmung und köstlichem Fingerfood die Wiedereröffnung des Museums gebührend zelebriert. Es war uns eine große Freude, so viele Gäste an einem zauberhaften Sommerabend begrüßen zu dürfen.

Jan Kollwitz, Keramikkünster und Urenkel von Käthe Kollwitz, an seinem 65. Geburtstag

Am Sonntag, den 6. Juli folgte der erste KollwitzSonntag nach der Wiedereröffnung – ein Tag, der mehr war als nur eine Feier. Gemeinsam mit Nachbarinnen, Künstlerinnen und jungen Stimmen aus dem Kiez haben wir das Leben im Museum wieder aufblühen lassen. Neben unserem regulären Druckworkshop bot dieser besondere Tag zudem einen Modellierworkshop an der Kollwitz-Skulptur, musikalische Beiträge des Acappella Chors der ASB Kita am Schlosspark sowie ein Künstlergespräch mit Vanessa Cardui – und regte so auf vielfältige Weise zum Umgang mit Kunst an.

Der Neustart war ein voller Erfolg und macht Lust auf mehr – auf weitere Sonderausstellungen, Veranstaltungen und gemeinsame Momente im Käthe-Kollwitz-Museum. Es ist ein Ort für alle, die Kunst erleben und mitgestalten möchten