(Waldheim 1877 – 1947 Berlin)

Kolbe studierte zunächst Malerei in Dresden, München und Paris und wandte sich um 1900 in Rom der Bildhauerei zu. 1904 kam er nach Berlin, wo er mit der Figur „Tänzerin“ 1912 seinen Durchbruch erlebte. Kolbe prägte mit verhalten bewegten Aktfiguren die „Ausdrucksplastik“ der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und avancierte bald zu einem der erfolgreichsten deutschen Bildhauer. In der NS-Zeit waren seine Werke akzeptiert, obwohl er nicht zu den Favoriten des Regimes gehörte.


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