Karl Hubbuch

Probe im Großen Schauspielhaus

1919

 

Radierung

 

Stiftung Stadtmuseum Berlin

 

Wie sehr das Berliner Publikum nach dem Umbau des Zirkus Schumann vom neuen, 1919 fertiggestellten Großen Schauspielhaus beeindruckt war, zeigt Karl Hubbuchs (1891–1979) Radierung. Man nahm Poelzigs (1869–1936) Architektur als fantastisch „wie ein Stück arabischer Märchenwelt“ wahr. Der Zuschauerraum fasste mehr als 3.000 Plätze.

Hubbuch zeigt eine Probe für Aischylos‘ antiker Tragödie „Orestie“, mit der Max Reinhardt (1873–1943) das neue Theater am 28. November 1919 vor geladenem Publikum einweihte.

 


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