Inklusive Angebote

Trotz unserer räumlichen Beschränkungen versuchen wir Angebote für Gäste mit besonderen Bedürfnissen möglich zu machen.

Führung in DGS
für Menschen mit Hörbeeinträchtigung

Zum ersten Mal findet im Käthe-Kollwitz-Museum eine Reihe von Aus­stellungs­gesprächen in deutscher Gebärden­sprache statt. Wir laden Sie herz­lich ein, das Museum zu besuchen und mit uns diesen weiteren Schritt in Richtung barriere­freien und inklusiven Museum zu gehen.

Folgend finden Sie das Angebot zu den letzten Aus­stellungs­präsentationen am Standort Fasanen­straße 24, von dem das Museum nach 35jähriger Residenz im Früh­jahr 2022 Abschied nehmen wird.

Die ca. 90-minütigen Aus­stellungs­gespräche richten sich an gehör­lose Besucherinnen und Besucher, deren Mutter­sprache die Deutsche Gebärden­sprache ist, sowie an ein gebärden­sprach­kompetentes Publikum.

Käthe Kollwitz in ihrer Zeit

Sonntag, 31.10.2021, um 11.15 Uhr

Rund­gang durch die Dauer­ausstellung in Deutscher Gebärden­sprache

Käthe Kollwitz ist eine bedeutende Graphikerin und Bildhauerin des 20. Jahrhunderts. 1891 kam sie nach Berlin, lebte und arbeitete hier über 50 Jahre. Sie schuf viele Graphiken und Plastiken zu Themen wie Armut, Tod, Mutter und Kind. Berühmt wurde sie durch ihren Zyklus Ein Weberaufstand. In unserem Rund­gang stellen wir Ihnen Käthe Kollwitz an aus­gewählten Werken vor und bieten Gelegen­heit zum intensiven Austausch über ihre Kunst und ihre Rolle in der Gesell­schaft.

HEINRICH ZILLE
„Ein paar Linien, ein paar Striche, ein wenig Farbe mitunter“

Sonntag, 28.11.2021, um 11.15 Uhr

Rund­gang durch die Sonder­ausstel­lung in Deutscher Gebärden­sprache

Beide Künstler – Kollwitz und Zille – schauen genau hin und bilden mit wenigen präg­nanten Linien die sozialen Miss­stände ihrer Zeit ab. Szenen aus dem Alltag zwischen Not und Freude werden auf dem Papier sicht­bar. Heinrich Zille konnte mit wenigen Strichen Menschen und Situationen künstlerisch er­fassen. Käthe Kollwitz schätzte ihn dafür sehr. Die Aus­stel­lung im Kollwitz-Museum stellt den Künstler in ca. 60 Werken vor. In unserem Rund­gang schauen wir einige aus­gewählte Zeichnungen an und gehen in den intensiven Aus­tausch über seine Kunst.

LOTTE JACOBI und LOTTE REINIGER

Zwischen Erfolg und Exil

Sonntag, 27.02.2022, um 11.15 Uhr

Rund­gang durch die Sonder­ausstel­lung in Deutscher Gebärden­sprache

Die Foto­grafin Lotte Jacobi und die Film­pionierin und Scheren­schnitt­künstlerin Lotte Reiniger treffen erstmals in dieser Sonder­ausstel­lung aufeinander. Im Berlin der Weimarer Zeit begannen ihre Karrieren und blühten bis zu ihrer Emigration im Jahr 1935 auf. Ihre Werke ver­einen sich in einer eigenen künstlerischen und inter­kulturellen Sprache. Jacobis aus­drucks­starke Porträts von nam­haften Persön­lich­keiten, u.a. von Käthe Kollwitz, und Reinigers Scheren­schnitte, Story­boards und Silhouetten-Animations­filme treten in einen inhaltlichen Dialog. Das schauen wir uns in unserem Rund­gang genauer an und lernen dieses spannende Künstler­innen­paar kennen.

Begrenzte Teilnehmerzahl. Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Um Anmeldung wird gebeten:

E-Mail: info@kaethe-kollwitz.de
Telefon: 030 – 882 52 10
Fasanenstraße 24, 10719 Berlin

Tastführungen
für Menschen mit und ohne Sehbehinderung

 

Das plastische Werk von Käthe Kollwitz zum Anfassen nah

Das Käthe-Kollwitz-Museum bietet die Möglich­keit, sich nicht nur mit einer Viel­zahl von plastischen Werken haptisch aus­einander zu setzen, sondern auch durch Tast­modelle einige aus­gewählte graphische Arbeiten kennen­zu­lernen. Die Führung leitet die Besucher durch die chrono­logisch auf­ge­baute Dauer­aus­stellung. Inklusive Gespräche vor den Werken werden durch motorische, sinn­liche und kognitive Methoden unter­stützt. Im Anschluss laden die Referen­tinnen in eine Gesprächs­runde auf einen Erfahrungs­aus­tausch ein.

Führungstermine folgen

Leitung: Barbara Campaner und Anja Winter