Ausstellungsgespräche in DGS

Die gehörlose Kunstvermittlerin Sieglinde Lemcke und die Künstlerin Veronika Kranzpiller bieten im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin Ausstellungsgespräche in Deutscher Gebärdensprache (DGS) zu den jeweiligen Sonderausstellungen an.

Die etwa 120-minütigen Führungen richten sich an gehörlose Besucherinnen und Besucher, deren Muttersprache die Deutsche Gebärdensprache ist, sowie an ein gebärdensprachkompetentes Publikum.

Termine:
12. April 2026, 15 Uhr

Die Sonderausstellung „Käthe Kollwitz und das Theater“ beleuchtet erstmals umfassend Käthe Kollwitz’ Theaterleidenschaft und ihren Einfluss auf ihr Werk. Sie zeigt zudem die engen Verbindungen ihrer Familie zur Bühne in einer prägenden Phase der Berliner Theatergeschichte.

17. Oktober 2026, 15 Uhr

Mit der Sonderausstellung „Ida Gerhardi – Und alles tanzte“ rückt das Berliner Käthe-Kollwitz-Museum eine außergewöhnliche Künstlerin der Moderne in den Fokus, deren Bedeutung lange unterschätzt wurde. Rund 40 Gemälde und Zeichnungen aus Gerhardis Pariser Jahren um 1905 zeigen eine Malerin, die sich selbstbewusst in der pulsierenden Metropole bewegte und als eine der ersten Künstlerinnen das Pariser Nachtleben und die Welt des Tanzes zum Thema machte.

 

Anmeldung erwünscht: bildung@kaethe-kollwitz.de

Teilnahme im Museumseintritt enthalten.