In einer niederdeutschen kleinen Stadt entfaltet sich das Schicksal der Familie Sedemund. Ein Gerücht über einen ausgebrochenen Löwen weckt Ängste und offenbart verborgene Konflikte. In der Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn treten Schuld, Sünde und familiäre Verstrickungen zutage – besonders im Schatten des Selbstmords der Mutter. Barlach zeichnet ein vielstimmiges Bild von menschlicher Verantwortung, Identität und der Suche nach Echtheit der menschlichen Existenz.

