Josef Lorenzl
Gefangener Vogel
Niddy Impekoven im Schmetterlingskostüm
1925
Porzellan, farbig staffiert (Hersteller: Goldscheider, Wien)
John Neumeier Stiftung, Hamburg
Im April 1920 vermerkte Käthe Kollwitz im Tagebuch: „Niddy lmpekoven tanzen sehn. Sehr begabt. Viel Können, Temperament, Drolligkeit.“ Niddy Impekoven (1904–2002) galt als tanzendes Wunderkind. Nach einer klassischen Ballettausbildung wandte sie sich dem damals aufkommenden Ausdruckstanz zu und entwickelte ab 1918 für sich Soloprogramme, zu denen ihre Choreografie „Der gefangene Vogel“ zu Musik von Bruno Hartl (1880–1939) gehörte.
